Am letzten Tag des Jahres fanden sie wieder rund um die Welt statt. Beim wohl ältesten, bekanntesten, lautesten und heißesten Event seiner Art im brasilianischen Sao Paulo schnürten wieder zigtausende ihre Laufschuhe. Von der Größe noch übertroffen von Madrid. In Bozen traf sich die Elite und eine Stunde vor Mitternacht wurde das Läuferfeld mit Musik und Feuerwerk am New Yorker Central Park gestartet. Erlebnis pur bot der Lauf auf der ägyptischen Halbinsel Sinai unterhalb des Mosesberges mit bunt geschmückten Kamelen und Tee kochenden Beduinen. In Trier siegten mal wieder die Afrikaner. Aber in Bietigheim gewann Melanie Kraus in Streckenrekordzeit und sorgte für das deutsche Highlight des Tages. Der gute Zweck stand beim Lauf von Werl nach Soest im Vordergrund und beim 33. Emmerthaler starteten auch zwei vom MTV Wangelnstedt.

Genau…, von den Silvesterläufen ist die Rede und ganz egal wo gelaufen wird, Silvesterläufe sind etwas ganz Besonderes. Sie sind eine tolle Gelegenheit, vorallendingen nach den kalorienreichen Festtagen, das Laufjahr mit Freunden, Bekannten, Gleichgesinnten oder auch nur für sich allein freudvoll abzuschließen.

Aus sportlicher Sicht schlugen sich Hartmut Ahlbrecht und Dirk Goebel auf der 6.900 Meter langen Runde bei Minusgraden ausgezeichnet. Der Start-und Zielbereich war wie in den letzten Jahren am Schul-und Kulturzentrum in Kirchohsen und nicht mehr auf der Bezirkssportanlage in Emmern. Am Start gab es den „Marathoneffekt“, d.h. es dauerte sicherlich mehr als eine halbe Minute bis der oder die letzte der knapp 500 Läufer-und Läuferinnen des Hauptlaufes die Startlinie überschritten hatten. Dirk Goebel lief in 29:08 Minuten auf den 7. Platz seiner Altersklasse M40. Immerhin war seine Altersklasse mit 57 Teilnehmern die größte im Feld. Klasse aber auch der Lauf von Hartmut Ahlbrecht. Seine Zeit von 33:46 Minuten bedeutete den 9. Platz in der Altersklasse M55 und damit eine weitere Top-Ten-Plazierung!

Übrigens gewann die 84. Auflage des seit 1925 ausgetragenen Silvesterlaufes von Sao Paulo der Kenianer James Kipsang. Das Rennen der Frauen gewann Ymer Wude Ayalew aus Äthiopien.

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