Carsten Teiwes überraschte beim 27. Herbstwaldlauf in den Deenser Fichten, der am 18. Oktober 2009 stattfand, nicht nur mit seiner Anwesenheit, sondern auch mit einer hervorragenden Laufleistung. Carsten, der seit Anfang des Jahres im Raum Nürnberg lebt und arbeitet, hat das Laufen noch nicht verlernt. Allerdings lassen seine Arbeitszeiten weniger Training zu als früher. Trotzdem stürmte der MTV-Athlet in 25:30 Minuten durch die in diesem Jahr um eine Runde verkürzte Waldlaufstrecke von 7 Kilometern. Dabei musste er nur Sebastian Brandt von der Non-Stop-Ultra Brakel den Vortritt lassen. Der Vize-Westfalenmeister über die 3000 m Hindernis und Hochstift-Cup-Gewinner 2008 konnte sich im Verlauf des Rennens immer deutlicher von Carsten absetzen und gewann schließlich souverän in 24:27 Minuten. Dritter wurde Josef Struck von der SV Kollerbeck in 26:07 Minuten. Die Schnellste auf den insgesamt 6 Runden (1 kleine Runde zu 900 m und 5 große Runden zu 1240 m) war Dagmar Ohle von der LT Feierabend Einbeck. Sie gewann die Damenkonkurrenz unangefochten in 31:46 Minuten vor ihrer Vereinskameradin Susanne Brandes in 37:58 Minuten.

Dirk Goebel trat im 3 Kilometerlauf an. Seit dem 6. September hatte er an keinem Rennen mehr teilnehmen können. Seine hartnäckigen Wadenprobleme machten auch ein Lauftraining unmöglich. Dirk war mit seiner Laufleistung zufrieden und belegte innerhalb eines überschaubaren Läuferfeldes den 2. Platz in seiner Altersklasse M45 in 13:50 Minuten. Der Erste, der das Ziel nach den drei zu laufenden Runden (1 kleine Runde zu 900 m und 2 große Runden zu 1240 m) erreichte, war Christian Heine von der LF Lüchtringen in 11:13 Minuten. Ihm folgten Dietmar Sauthoff in 12:13 Minuten von der TSV Dörrigsen und Andre Hupp in 12:38 Minuten ebenfalls von der LF Lüchtringen. Bei den Damen siegte Gabriele Doert von der ESV Eintracht Hameln in 13:17 Minuten.

Der 27. Herbstwaldlauf in den Deenser Fichten war wohl die letzte Veranstaltung ihrer Art. Als Hauptgrund wurde vom 72-jährigen Organisationschef Arnuf Heyde angeführt: …, denn es wird immer schwieriger, diese einzigartige Waldlaufstrecke so herzurichten, dass Laufen – ob im Training oder im Wettkampf – ein ganz besonderes Erlebnis ist. Im vergangenen Jahr waren dank „Kyrill“ und „Emma“ mehr als 300 Arbeitsstunden nötig, um diesen Parcours wieder gut belaufbar zu machen.

In diesem Jahr war die Wettkampfstrecke jedenfalls perfekt hergerichtet. Trotz des Dauerregens vom Vortag war nur eine einzige Kurve matschig, ansonsten fand der Sportlerfuß nur angenehm weichen Fichtennadelwaldboden vor. Kein Läufer verlief sich diesmal und es wurden weder zu viele noch zu wenige Runden gedreht, wie noch im letzten Jahr. Aber eine Ausnahme gab es dann doch noch. Eine kleine Gruppe von Walkern hatte einen Streckenhinweis übersehen und walkten deutlich mehr als die ausgeschriebenen 9 Kilometer. Trotzdem waren alle 80 Teilnehmer von dieser Veranstaltung, ob Walker oder Läufer, sehr angetan. Zum Schluss gab es für die Erstplatzierten noch Ehrenpreise und für jeden eine Urkunde. Mit der Verlosung von Sachpreisen unten den anwesenden Teilnehmern endete die wohl letzte Herbstwaldlaufveranstaltung in den Deenser Fichten.

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