Am schönsten Tag der Woche fand das Beste der Woche in Deensen statt. Der Drei-Dörfer-Lauf feierte seine 10. Auflage am Mittwoch, den 17. Juni 2009, mit einem großen Rahmenprogramm. Ab 16.00 Uhr lagen Glück und Pech beim Torwandschießen eng beisammen, ebenso bei der Schaumkusswurfmaschine für die Kinder. Magier Mani versuchte die Kleinen zu verzaubern und beim Spiel ohne Grenzen traten die Arholzer-Mountainbike-Monster gegen die Deenser-Downhill-Devils im Staffelrennen mit Geschicklichkeitsprüfungen an. Für das leibliche Wohl wurde natürlich auch mit Kaffee und Kuchen oder Bier, Bratwurst und Pommes gesorgt.

Die Wurzeln dieser Laufveranstaltung reichen bis in das Jahr 1983 zurück. Initiatoren des ersten 4 km langen Laufes waren der Kompaniechef Bjarne Krause des damals noch in Stadtoldendorf stationierten 2 Pz. Art. Btl. 15 und Arnulf Heyde vom MTV Deensen. Dieser Patenschaftslauf wuchs schließlich zum heutigen Drei-Dörfer-Lauf heran, der durch die Ortschaften Deensen, Braak und Schorborn führt und auch in diesem Jahr von der Sport-und Lauftreff Gruppe Deensen, kurz SLT Deensen, organisiert und durchgeführt wurde.

Für die mehr als 200 Teilnehmer an den verschiedenen Lauf-und Walkingwettbewerben fiel der erste Startschuss des Tages um 18.00 Uhr. Im Bambini-Patenschaftslauf des MTV Deensen liefen die Jüngsten über eine 300m lange Strecke. Anschließend wurde ein 2 km langer Schnupperlauf gestartet, bevor um 19.15 Uhr der Höhepunkt der Veranstaltung folgte. Der Start zum Drei-Dörfer-Lauf über 9 km und die Walkingwettbewerbe.

Unter den mehr als 150 Läufern und Walkern über diese Strecke befanden sich vom MTV Wangelnstedt Hartmut Ahlbrecht und Dirk Goebel. Den Startschuss überhören konnte diesmal wirklich niemand, weder Sportler noch Zuschauer. Abgefeuert wurde dieser nämlich aus einer Kanone der 1. Hamelner-Pulverschützen. Die Laufstrecke führte vom Sportplatz über die Kreisstraße zunächst nach Braak. Im Ort ging es rechts ab hinein in die erste Steigung. Schnell blieb Braak hinter dem sich immer mehr auseinanderziehenden Läufertross zurück. Die Steigung zog sich eine Weile, doch schon bald konnten sich die Läufer auf einem Bergabstück von den ersten Anstrengungen erholen. Es folgten die berühmten (oder berüchtigten) „Fichten“. Auf weichen Waldbodenwegen ging es rauf und runter, quer, längs und im Kreis herum. Doch Vorsicht vor den Wurzeln! Aus dem Wald heraus führte die Strecke recht wellig weiter durch Schorborn und auf einem Feldweg zurück nach Deensen.

In nur 46:35 Minuten bewältigte Hartmut Ahlbrecht die doch recht anspruchsvolle Strecke und errang in seiner Altersklasse M55 einen tollen 5. Platz, nur eine einzige Sekunde hinter dem viertplazierten seiner Altersklasse. Dirk Goebel belegte in 38:14 Minuten den 3. Platz in seiner Altersklasse M45. Ebenfalls nur knapp hinter dem Ersten und Zweiten seiner Altersklasse, die mit 38:06 Minuten und 38:12 Minuten auch nur knapp vor ihm über die Ziellinie liefen.

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