Am Vorabend des 24. Stundenlaufes in Stadtoldendorf fand der 17. Abendlauf „Rund um die Okertalsperre“ am Freitag, den 04. Juli 2008, statt. Gestartet wurde auf der ca. zwei Kilometer von Altenau entfernten Vorsperre der Okertalsperre. Als Laufstrecken wurden eine Wendepunktstrecke von 5,2 Kilometer und eine Rundstrecke mit 12,6 Kilometer, die um den Hauptarm der Talsperre führte, angeboten.

Mit fast 200 Teilnehmern verzeichnete der Veranstalter eine gute Beteiligung, allerdings unterhalb der des Vorjahrjahres. Das unfreundliche Wetter der beiden vorangegangenden Jahre fehlte dafür auch. Bis auf eine kurze Regeneinlage, die die Sportler beim Warmmachen überraschte, konnten so Aktive, Helfer und Zuschauer die letzten Wertungsläufe des Südniedersachsen-Cups vor der Sommerpause ohne unwetterhaften Wind oder Regen genießen.

Die Geschichte der Okertalsperre reicht bis in die 1930er Jahre zurück. Fertiggestellt und eingestaut wurde 1956. Damals mußten beim Bau der ca. 230 Hektar großen Talsperre die 213 Bewohner der Waldarbeitersiedlung Schulenberg weichen. Der Ort entstand oberhalb des Sees neu. Neben dem Hochwasserschutz und der Stromerzeugung dient die Talsperre dem Tourismus als Erholungsziel. Alle Wassersportarten sind erlaubt, sogar Tauchen, immerhin bis in eine Tiefe von 50 Metern bei maximaler Einstauhöhe, nur Motorbootfahren ist verboten.

Aber zurück zum Sport. Willi Schiller, Dirk Goebel und Thorsten Raulfs standen um 18.30 Uhr gemeinsam am Start zur 5,2 Kilometer langen Kurzstrecke. Große Höhenunterschiede waren diesmal zwar nicht zu bewältigen, doch gingen Willi Schiller mit leichten Achillessehnenbeschwerden und Thorsten Raulfs nach Trainingsausfall aufgrund von Ischiasproblemen leicht gehändikäpt ins Rennen. Thorsten Raulfs erreichte, trotz zunehmender Hüftbeschwerden gegen Ende des Laufes, als Erster des Wangelnstedter Trios das Ziel in 21:19 Minuten und damit belegte er tollen 2. Platz in der Altersklasse M35. In 21:31 Minuten folgte Dirk Goebel, der sich in einem harten Kampf um die dritte Position in seiner Altersklasse M40 durchsetzen konnte. Willi Schiller lief einmal mehr ein ausgezeichnetes Rennen und belegte mit der Zeit von 24:47 Minuten in einem stark besetzten M60-Läuferfeld den 4. Platz.

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