„Auch dieser Ith-Berglauf war wieder einmal nichts Weicheier!“ sagte Organisationschef Uwe Karallus nach dem 15. Marienauer Ith-Berglauf. Aber umso mehr für unseren phänomenal auflaufenden MTVer Carsten Teiwes. Der lieferte sich im Spitzenfeld der 110 Läufer-und Läuferinnen einen packenden Kampf mit den Favoriten aus Hannover und Hameln. Nach 13,6 Kilometern mit Regen, Wind, Hagel und durchaus auch mal Sonne, musste Carsten nur Christop Baran von der SC Polonia Hannover, der in 51:16 Minuten siegte, und Richard Getz aus Hameln mit 51:22 Minuten knapp den Vortritt lassen. Mit 51:28 Minuten lief Carsten eine hammermäßige Zeit! Vierter wurde Thomas Engelbrecht (Hameln) in 51:56 Minuten und Fünfter der Rekordhalter Sebastian Hendrischke (Hannover) in 52:57 Minuten.

Gabriele Artmann, Torsten Raulfs, Carsten Teiwes

Fünfzehnter wurde mit Torsten Raulfs vom PSV Holzminden ein „alter Bekannter“. Der Ex-MTVer ließ mit seiner Laufzeit von 58:27 Minuten noch zahlreiche Konkurrenten aus nah und fern hinter sich. Bei den Damen siegte unangefochten Gabriele Artmann vom PSV Holzminden in 1:00:09 Stunden. MTV-Laufen gratuliert ausdrücklich zu diesen außergewöhnlichen Leistungen.

Doch was macht eigentlich diesen Ith-Berglauf so anspruchsvoll? Die Antwort gibt der Veranstalter, die SSG Marienau, auf ihrer Vereinshomepage selbst: „Beim Berglauf sind neben besonderer Fitness und hoher persönlicher Motivation auch ein gehöriges Maß an Koordination, Flexibilität und Taktik erforderlich. Schließlich müssen Steigungen, Gefälle, unwegsames Gelände, unterschiedliche Bodenbeschaffenheiten – um nur ein paar Nettigkeiten zu nennen – berücksichtigt und bedacht werden.“

Die nicht genannten Nettigkeiten sahen folgendermaßen aus. Schon die ersten 1000 m gingen bergan. Es folgten weitere Steigungen, aber besonders der zweite Anstieg ab dem dritten Kilometer hatte es in sich. Ein nicht enden wollender Anstieg bis auf dem Ith. Dazu Passagagen mit höllisch steilen Neigungen und Gefällen, unwegsamen schmalen Pfaden mit Baumwurzeln und tiefen Böden. Das Geläuf war glatt, rutschig und morastig. Insgesamt waren auf der 13,6 Kilometer langen Strecke 302 Höhenmeter zu überwinden.

Zum Schluss möchte MTV-Laufen noch einmal aus der Homepage des Veranstalters zitieren: „Wir geben Dir die Chance dies alles kennen zu lernen. Laufen darfst Du allerdings selbst.“ Dem ist nichts hinzuzufügen!

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